Quinzia verbindet zwei Dinge, die mir am Herzen liegen: Quinten, diesen besonderen Ort am Walensee, und Grazia, die Anmut und Dankbarkeit. Und genau diese Dankbarkeit gehört den Menschen, ohne die Quinzia nie entstanden wäre. Sie haben mitgedacht, mit angepackt und mich ermutigt, wenn es nötig war.
Grazia: die Hände hinter Quinzia
Meine Schwägerin, Reisebegleitung und treue Helferin in Quinten. Wir verbringen nicht nur so manche Ferien zusammen, sondern auch unzählige Stunden zwischen den Reben. Auf Madeleine ist immer Verlass: Wenn sie zusagt, ist sie da, egal ob bei Sonne oder Regen. Und beim Apéro danach ist sie meist eine der Ersten.
Verpasst zwar ab und zu das Schiff nach Quinten, aber bestimmt keinen Einsatz im Rebberg. Liebt diesen besonderen Kraftort genauso wie ich und ist auch mal ganz allein zwischen den Reben anzutreffen.
Die Schifffahrt nach Quinten ist nicht ganz ihre Lieblingsdisziplin. 😉 Dafür fühlt sie sich in der Natur umso wohler. Und wenn Mama im Rebberg war, kann man sicher sein: Auch das hinterletzte Berufkraut hat keine Chance.
Bevorzugt eindeutig die PC-Tastatur gegenüber der Rebschere und würde einen Tag in der Natur wohl nicht unbedingt freiwillig buchen. Bei der Traubenernte ist er trotzdem jedes Jahr dabei. Und wenn meine Nerven endgültig im Rebberg liegen, lässt er alles stehen und liegen, steigt ins Auto und kommt mich retten.
Eigentlich auch ein Bürogummi, fühlt sich aber in der Natur mindestens genauso wohl. Und wenn Dady in Quinten einmal durch ist, könnte man die Rebanlage beinahe mit einem Golfrasen verwechseln. Fein säuberlich wird jeder Halm gezähmt. Schliesslich hat auch im Rebberg alles seine Ordnung.
Gefühlt 30, ausgestattet mit reichlich Wissen und meistens ziemlich überzeugt davon, dass er weiss, wie es richtig geht. Im Rebberg führt das zwischen uns durchaus mal zu Diskussionen, denn auch seine Schwiegertochter lässt sich nicht an der Nase herumführen. Was ich ihm aber lassen muss: Sein Wissen ist Gold wert. Und wo Marcello ist, läuft es meistens rund oder ein Motorgerät.
Immer gut gelaunt, voller Lebensfreude und mit einem Lächeln, das ansteckt. Wenn Margrit mit dabei ist, bringt sie nicht nur helfende Hände, sondern vor allem ganz viel gute Stimmung mit in den Rebberg. Eine Bereicherung, jedes einzelne Mal.
Eigentlich hätte er die Reben direkt vor der Haustür. Trotzdem arbeitet Tat nur bei mir am Walensee mit. Mit seinem grünen Daumen, viel Wissen und ordentlich Kraft ist er im Rebberg Gold wert. Und als wäre das nicht schon genug, versorgt er uns zwischendurch auch noch mit den besten Himbeeren aus seinem Garten.
Weil er am Wochenende meistens arbeitet, schafft es mein Bruder leider nur selten nach Quinten. Umso mehr geniesst er die Tage, an denen es klappt. Natur, Reben und Walensee: Für Adi fühlt sich ein Arbeitstag im Rebberg fast wie ein kleiner Urlaubstag an. Nur dass man im Urlaub normalerweise keine Rebschere in die Hand gedrückt bekommt. 😉
Ist neben mir wohl am häufigsten in Quinten anzutreffen, allerdings mit etwas anderen Prioritäten. Am liebsten liegt Churchill in der Sonne, kratzt sich genüsslich an den Reben und beobachtet das Treiben aus sicherer Entfernung. Was wir arbeiten, ist ihm eigentlich ziemlich egal. Hauptsache, er wird nicht nass.